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Das rote Dach des alten Gebäudes wird sichtbar hinter den Wipfeln hoher Pappeln und den wiegenden Zweigen riesiger Kastanienbäume, Fichten und Tannenbäume. Das Herrenhaus gehörte zuerst der Familien Gubaševeèki und Komarony. Seit dem Beginn des 19. Jahrhundert kam es in den Besitz von der Familie Babiæ.
Immer wenn man Gredice erwähnt, denkt man gleich an seinen berühmtesten Herrn, den Shriftsteller Ljubo Babiæ, der unter dem Pseudonym Ksaver Šandor Ðalski bekannt ist. Gredice und Ðalski wurden zum Synonym und Personifizierung des Geistes von Zagorje und der Lebensweise in seinen Herrenhäuser im vergangenen Jahrhundert.
Das Gut Gredice war einst ein Teil des Grundbesitzes Gubaševo und gehörte der Familie Gubaševeèki, nach der das Dorf Gubaševo noch heute gennant wird. Schon seit dem 16. Jahrhundert war das eine angesehene Familie aus der ein bekannter Richter, mehrere Zagreber Kanoniker, ein Hofkanzler und andere hohe Beamte stammten. Die Gubašveèki hatten auf ihrem Grundbesit ein Holzherrenhaus.

Der neue Besitzer, nach dieser Famile, war die Familie Komarony. Der angesehenste Mitglied dieser Familie war Sigismund, der Hofrat und Delegierte des Königreichs Kroatiens im Ungarisch-kroatischen Landtag.

Matija Babiæ wurde der Besitzer des Herrenhauses im 1813, als er sein Familiengut in Pokupsko verkaufte und nach Hrvatsko Zagorje umzog. Gredice wurde an dessen Sohn Tito Babiæ vererbt, der mehrere hohe Ämter bekleidete. Tito hatte vier Söhne und drei Töchter: Albert, Ljubo, Nikola, Anton, Marija, Olga und Jelka. 1848, nach Aufheben der Leibeigenschaft, wurde das Gut größtenteils an Bauern verkauft, weil der kroatische Schriftsteller Ljubo Babiæ einen kleineren Teil samt das Herrenhaus behielt. Er wählte den Namen seines Großvaters mütterlicher Seits (Ksaver Šandor Ðalski) für sein literrarisches Pseudonym. Ðalski wurde in Gredice im 1845 geboren, wo er auch starb im 1935.

Ðalski verbrachte in Gredice ein glückliches Kindheit, umgaben mit Büchern aus der reichen Familienbibliothek, mit der Liebe seiner Mutter, der Sorgsamkeit seiner Amme und Privatlehrern, die ihn schon in seinem fünften Lebensjahr in das Welt des Lesens und Schreibens eingeleiteten. Sehr früh versuchte er deswegen, zur Feder zu greifen.
Nach einem Privatunterricht in Gredice, wurde er in Varaždin ausgebildet. Er schloss das Römische Recht an der Zagreber Juraakademie ab und ließ sich dann an der Universität in Wien immatrikulieren.

Nach dem Studeinabschluß, trat er den Staatsdienst an. Dabei diente er in verschiedenen Städten: Koprivnica, Osijek, Pakrac, Šid, Sisak, Rijeka und Zagreb.